Kirsch-Clafoutis

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Dieses Rezept ist zwar leider nicht von mir, aber so gut dass ich es doch teilen will. Es ist aus dem Kochbuch “My Kitchen in France“ von Mimi Thorisson, in deren Privat -und Saisonrestaurant ich letztes Jahr schon gegessen habe, was übrigens ein sehr bereicherndes Erlebnis war. Die einzige Änderung im Rezept besteht darin, dass ich selbstgemachte Mandelmilch verwendet habe, was diesem himmlischen Gebäck noch eine besondere Note verleiht. Als der Kuchen aus dem Ofen kam , wurde plötzlich das Wetter schöner, und ich packte alles ein, um spontan ein Picknick an der Isar zu machen. Letztendlich habe ich dann alles nur für die Fotos arrangiert, gegessen wurde daheim. War sehr lecker.

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Rezept

  • 70 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 65 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 200 ml Mandelmilch
  • 4 grosse Eier
  • 3 1/2 EL Butter, geschmolzen
  • Butter für die Form
  • 1 EL Orangenblütenwasser
  • 400 g Kirschen, entstielt, aber mit Stein

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Den Ofen auf 200° vorheizen. Eine 23 cm Backform mit Butter einfetten. In einer Schüssel Mehl, Salz, Zucker und Vanilleschote mischen. Die Mandelmilch dazurühren. Und dann die Eier, eines nach dem anderen, dazumixen. Das Orangenblütenwasser und die geschmolzene Butter dazurühren. Die Kirschen in die Form geben und den Teig darübergiessen. 15 min. backen, den Ofen auf 180° herunterschalten und weitere 30 min. backen. Etwas auskühlen lassen.

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Kleine Waldheidelbeerkuchen

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An meinem ersten freiem Tag seit langem habe ich kleine Waldheidelbeerkuchen gezaubert. Die kleinen Heidelbeeren habe ich am Viktualienmarkt gefunden und konnte nicht widerstehen. Als Boden habe ich meinen Schoko Sablé Breton gebacken mit Kakaopulver eines berühmten Chocolatiers in Turin. Dazu zeige ich einen ganz kleinen Einblick in meine grosse Italienreise vor ein paar Wochen, und zwar das Antico Caffè Torinese in Triest und Rosen von der Mittelmeerküste in Süditalien.

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Rezept

Schoko Sablé Breton

  • 4 Eigelb
  • 60 g brauner Zucker
  • 60 g weisser Zucker
  • 160 g weiche Butter
  • 190 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 30 g Kakaopulver
  • 2 g Salz

Vanillecreme

  • 500 ml Milch
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 40 g Vanillepuddingpulver
  • 1 geh. EL Mehl

Waldheidelbeeren

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Für den Sablé Breton die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen, die weiche Butter dazuschlagen. Mehl, Backpulver, Salz und Kakaopulver dazusieben und alles gut verrühren. Den Teig 1 Stunde kühlstellen. Ein Backpapier auf ein Blech legen und darauf den Teig glattstreichen in gewünschter Höhe. Bei 180° ca. 15 bis 20 min. backen. Dann Kreise verschiedener Grösse ausstechen als Boden für die kleinen Kuchen.

Für die Vanillecreme die Milch mit der Hälfte des Zuckers zum Kochen bringen. Inzwischen die restlichen Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die heisse Milch unter ständigem Rühren zur Eiermasse giessen. Alles zusammen zurück in den Kochtopf giessen, erhitzen und rühren bis die Mischung eindickt. Auskühlen lassen.

Mit einem Spritzbeutel Vanillecreme auf die Kuchenböden geben, Waldheidelbeeren darauf verteilen und mit Kakaopulver garnieren.

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Gianduia Sahneeis mit Haselnusskrokant

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Beeindruckt von meiner erst kurz zurückliegenden Reise nach Turin, habe ich ein Gianduia Sahneeis kreiert und dazu ein Haselnusskrokant gemacht. In jedem der dortigen traditionellen und wunderschönen Kaffeehäuser habe ich ein Tütchen Gianduiotto gekauft, eine Spezialität aus Haselnüssen und Schokolade, ursprünglich ein Schokoladenersatz. Die besten habe ich bei “Baratti e Milano“ gefunden. Die wurden aber alle schnell aufgegessen. Für mein Eis habe ich Gianduiotti aus dem Caffè San Carlo verwendet. Am besten geniesst man dieses Eis bei einem festlichen italienischen Dinner, das die ganze Atmosphäre so einer wunderschönen Reise nach Hause lockt.

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Rezept

Eis:

  • 125 ml Milch
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 120 g Gianduia
  • 150 g geschlagene Sahne

Haselnusskrokant

  • 150 g Haselnüsse
  • 130 g Zucker

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Die Milch in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker verschlagen. Die Milch zur Eiermischung rühren. Diese Mischung langsam erhitzen und ca. 8 Minuten rühren. Nicht kochen lassen sonst gerinnt die Creme.  Die Gianduiastücke in die Creme rühren, bis sie geschmolzen sind. Die Creme eine halbe Stunde kaltstellen und dann die geschlagene Sahne unterrühren. In einer Eismaschine gefrieren lassen.

Für den Haselnusskrokant die Haselnüsse bei 160° ca.10 min im Ofen rösten. Dann mithilfe eines Tuchs die Haut abreiben. Die Hälfte des Zuckers in einer Pfanne schmelzen lassen. Wenn die Flüssigkeit leicht braun zu werden beginnt, den restlichen Zucker einrühren, bis alles geschmolzen ist und karamellisiert aber noch nicht zu dunkel ist. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Haselnüsse hineinrühren bis alle vom Zucker bedeckt sind. Auf ein Backpapier geben, glattstreichen und kalt werden lassen. Dann mithilfe eines Nudelholzes zwischen zwei Backpapieren alles zu kleinen Stückchen brechen. Diese am Ende der Gefrierzeit unter das Eis rühren oder zum Servieren über das Eis streuen.

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