Schoko-Aranciata-Kekse

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Der Spaziergang durch Paris geht weiter. Auf dem Bild oben ist ein Café , das ich vor zwei Wochen  neu entdeckt habe. Das Rezept meiner Schokokekse ist von dem berühmten Patissier Pierre Hermé, bei dem die Leute, vor allem Japaner, in Paris Schlange stehen. Das Geheimnis ist wieder die kurze Backzeit. Ich habe die Kekse noch durch Aranciata( mit Honig kandierte Orangenschale nach arabischem Rezept) aus Sizilien bereichert.20131210_11135120131211_10591220131210_133223

Rezept

233g Valrhona-Schokolade ( 70% Kakao )
270g Mehl Type 550
46g Kakaopulver
8g Baking-Soda
233g weiche Butter
180g brauner Zucker
50g weisser Zucker
4g Fleur de Sel
3g flüssiges Vanilleextrakt
50g kandierte Orangenschale ( nach Belieben )

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Die Schokolade hacken. Das Mehl mit dem Kakaopulver und Baking-Soda mischen. Die beiden Zuckersorten, das Salz und die flüssige Vanille mit der Butter mischen. Dann das Mehl und zum Schluss die Schokolade und Orangenschale hinzufügen. So wenig wie möglich kneten wie einen Mürbteig. Rollen von 4 cm Durchmesser formen. Mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Davon Stücke von einem Zentimeter schneiden, auf ein Backblech legen. Im 170° heissen Ofen ca. 8 min. backen. Die Kekse dürfen nicht durchgebacken ausschauen.

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Coulant au Chocolat

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Inspiriert vom Café Gourmand ( ein Espresso begleitet von mehreren kleinen Desserts ) habe ich kleine Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern gebacken. Das ist eigentliches etwas ganz Einfaches, es kommt hauptsächlich auf die exakte Backzeit an. Eine Minute zu lang und die Mitte ist durchgebacken. Dazu Bilder aus Paris in ganz unweihnachtlicher Stimmung bei Traumwetter.

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Rezept

135g gehackte Schokolade ( 70% Kakao )
85g Butter
2 Eier
85g Zucker
40g Mehl
15g Kakaopulver
1/2 TL Zimt
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Schokolade mit Butter im Wasserbad schmelzen und gut verrühren. Mit dem Schneebesen die Eier und den Zucker dazurühren. Und zum Schluss Mehl , Kakaopulver  und Zimt dazugeben. Kleine gebutterte Muffinsförmchen zu zwei Dritteln mit dem Teig füllen und bei 190° 7-8 min. backen.

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Tahini-Kekse

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Aus Anlass meines Besuches in der Glyptothek in München habe ich versucht irgendetwas griechisches zu backen. Im Buch eines berühmten griechischen Patissiers habe ich Tahini-Kekse gefunden, die ich allerdings mit einem israelischen Rezept kombiniert habe. Tahini ist pure Sesampaste und schmeckt für unseren Geschmack etwas ’spelunkig‘ in Süssspeisen.Mit viel Safran, Vanille, Orangenschale und Zimt habe ich die Kekse veredelt.

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Rezept

2 EL heisse Milch
1 Messerspitze Safranfäden
125g weiche Butter
60g brauner Zucker
3 EL weisser Zucker
1 TL Honig
1 Prise Salz
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote
abgeriebene Schale einer halben Orange
1/2 TL gemahlener Zimt
2 1/2 EL Tahini
225g Mehl
1 TL Backpulver
3 EL Puderzucker
1 TL Zimt


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Die Safranfäden in einer Pfanne trocken rösten. In einem Mörser zu Pulver reiben und in der heissen Milch auflösen.Butter und die zwei Zuckersorten  mit dem Mixer cremig rühren. Honig, Tahini, Safranmilch, Orangenschale, Vanille und Zimt unterrühren. Am Schluss Mehl mit Backpulver und Salz dazugeben und zu einem weichen Teig verarbeiten. Puderzucker und Zimt in einer Schüssel vermischen. Vom Teig kleine Stücke abtrennen und olivengrosse Kugeln formen. Diese in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen und bei 180° ca. 12 min. backen.

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